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Museum des Monats

MoMAT – National Museum of Modern Art Tokyo 東京国立近代美術館

1952 wurde das MoMAT als erstes nationales Kunstmuseum in Japan eröffnet: heute zeigt es mehr als 13.000 faszinierende Exponate der japanischen und internationalen Kunstszene, speziell aus der Zeit des frühen 20. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Die Ausstellungen zählen immer zu den ganz Besonderen in Japan – gewähren sie doch einen tiefen Einblick in die japanische Kunst der letzten 100 Jahre. Für die Pause: das Restaurant L’art et Mikuni befindet sich auch im Museumsgebäude.
3-1 Kitanomaru-koen, Chiyoda-ku, U: Takebashi, Tokyo, Ausgang 1B

www.momat.go.jp

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MATSURI

Im Frühjahr und Sommer kommt in Japan allerorts die Zeit der Matsuri – der kleinen und großen Festivals. Prunkvolle Paraden ziehen dann durch die Straßen – das berühmteste und traditionsreichste Matsuri in Japan ist das Gion Matsuri am 17. Juli in Kyoto. In Tokyo findet das größte Matsuri statt – am 3. Wochenende im Mai versammeln sich die Menschenmengen an den drei Festivaltagen auf den Straßen Asakusas und jede Menge tragbare Schreine – Mikoshi – werden durch die Straßen geschleppt. Die größten Mikoshi wiegen bis zu 1000 Kilogramm und werden von 70 schwitzenden Männern getragen.

Zum Matsuri gehört der Mikoshi
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Bukkyō

Ab dem 5. Jahrhundert gelangten buddhistische Einflüsse über Indien, China und das Paekche-Königreich nach Japan. Nur wenige sahen in der Etablierung des Buddhismus (Bukkyō) einen Widerspruch zum herrschenden Shintō-Glauben. Schnell setzte sich die Auffassung durch, dass Buddha lediglich eine weitere Gottheit ähnlich den Kami-Göttern darstellte. Shintō schloss also den Buddhismus mit ein. Die Grundlage für eine friedliche Koexistenz und zeit­weise sogar tiefe Durchdringung war gegeben.

Während der Nara-Zeit (710–784) etwa stand der Buddhismus eher im Zeichen wissenschaftlicher und staatserhaltender Ausrichtung, später zur Heian-Zeit begründete Saichō in Kyoto die japanische Tendai-Schule. Er exerzierte 15 Jahre lang seine Meditations-übungen in der Einsamkeit des Hiei-Berges. In seiner Lehre vereinte er Ansätze verschiedener buddhistischer Schulen mit Elementen der Zen-Meditation. Der Enryaku-Tempel auf dem Hiei-Berg wurde zum Haupttempel der Tendai-Schule – der Berg ist heute noch ein 1A-Ausflugsziel für alle Kyoto Touristen, die es etwas abseits mögen.

Die Ideen des Zen-Buddhismus fanden besonders große Verbreitung in der Kamakura-Zeit. Die Lehre des Zen widmet sich vor allem dem Zustand der geistigen Konzentration. Die berühmteste Zen-Schule wurde die Rinzai-Schule, die im Daitokuji-Tempel in Kyoto beheimatet ist und auch heute noch Mönche ausbildet.

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Shintō

Shintō (oder Shintoismus) ist die ursprüngliche Religion Japans mit einer Vielzahl an Kulten und Glaubensformen. Shintō wird meist mit „Weg der Götter“ übersetzt; erstmals findet sich der Begriff im 6. Jahrhundert, um die einheimische Religion vom neu eingeführten Buddhismus zu unterscheiden.

Shintō hat im Gegensatz zu anderen Religionen kein schriftlich fixiertes Lehrsystem, keinen Begründer und keine zugrunde liegende Dogmatik. Wissen wurde oft mündlich tradiert und Religiösität entwickelte sich aus den übernommenen Bräuchen, Kulten und Gebeten. Ein Jenseits-Glaube ist dem Shintō-Glauben fremd.

Der Ise-Schrein als Ahnen-Schrein des japanischen Kaisers ist der bedeutendste Schrein. Aufgrund der Entstehungsgeschichte können sich lokale Shintō-Bräuche sehr voneinander unterscheiden, die aber allesamt das Fortbestehen der traditionellen japanischen Kultur sichern. Man schätzt die Zahl der Shintō-Schreine im heutigen Japan auf rund 100.000. In Schreine kommen Menschen, die für Unterstützung oder eine bessere Zukunft bitten.

Schrein-Anlage mit rotem Torii
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TOFU

Japan ohne Tofu geht nicht. Weil es traditionell in Japan eigentlich immer Tofu gab, gibt es viele verschiedene Arten und Geschmacksrichtungen, wie zum Beispiel Seiden-Tofu (extra weich), fester Tofu, sehr fester Tofu, eingelegter Tofu oder auch in der Variante Yakitofu (etwas angebrannt/ flambiert).