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Gyū-nabe

Hartnäckig hält sich das Gerücht, dass Yokohamas lokale Spezialität Gyū-nabe (牛鍋) der Wegbereiter von Sukiyaki ist. Als die ersten Ausländer in Yokohama zur Meiji-Zeit eintrafen, stieg der Bedarf an Rindfleischgerichten. Gyū-nabe etablierte sich als beliebtestes Gericht, das Rindfleisch mit Zwiebeln und Miso oder Soja-Sauce als Topfgericht verbindet. Einige Restaurants in der Stadt bieten Gyū-nabe noch in seiner ganz ursprünglichen Form an, wie zum Beispiel das Ōta-nawa-noren 太田なわのれん oder das Jyanome-ya じゃのめや.

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Museum des Monats

Nationalmuseum Nara 奈良国立博物館

In Nara ist alles überschaubarer: die Stadt, der Park, das Nationalmuseum. Das Museum liegt im Nara-Park und präsentiert schwerpunktmäßig frühe buddhistische Kunst – im Jahr 1895 gegründet, ist das Museum so auch heute noch einer der wichtigsten Orte des Landes für buddhistische Studien.
50 Noboriōjichō, Nara

www.narahaku.go.jp

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Burgen

Best of Burgen: Himeji-jō (姫路城)

Die famose Burganlage aus dem Jahr 1620 ist seit 1993 UNESCO-Weltkulturerbe – die letzte große Restaurierung wurde 2015 abgeschlossen. Wer sich an die TV-Serie „Shōgun“ erinnern kann: die Burg Himeji war der Schauplatz dafür. Im Gegensatz zu vielen anderen Burganlagen Japans ist Himeji im Original erhalten.
Öffnungszeiten: 9–17 Uhr, Eintritt 1000 Yen, 15 Minuten zu Fuß von JR Himeji Station.

www.himejicastle.jp

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DAS BESTE VON JAPAN

Was muss man in Japan unbedingt gesehen haben? Wer für eine oder zwei Wochen nach Japan kommt, besucht auf der “Goldenen Route” zuerst meist Tokyo, Kyoto und Hiroshima. Hier gibt es viel zu sehen und zu entdecken. Sehr viel.


Aber was kommt danach? Der Fuji mit seiner beeindruckenden Natur und Ästhetik vielleicht oder das ursprüngliche Leben in Takayama und Shirakawago? Oder begibt man sich auf eine spirituelle Wanderung zum Koyasan und zur Kii-Halbinsel? Oder will man einfach nur tolles, warmes Klima auf Shikoku oder Kyushu erleben?


Das Beste von Japan kann man aber nicht nur sehen – sondern das muss man schmecken. Schlägt man ein japanisches Reisebuch über Japan auf, so beschäftigen sich Zweidrittel der Seiten mit der kulinarischen Frage: Was esse ich wo? Reisen heißt in Japan essen. Das nehmen wir uns als Vorbild.

TOKYO

KYOTO

HIROSHIMA

YOKOHAMA

KANSAI

KYUSHU

SHIKOKU

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JAPANISCH ESSEN

Japan ist ein kulinarisches Paradies. Die Varianten sind grenzenlos – nicht nur was die Zutaten betrifft, sondern vor allem was die Arrangements angeht. Japanische Restaurants sind meistens auf eine kulinarische Richtung spezialisiert – also geht man entweder ins Sushi-Restaurant, oder in das Ramen-Lokal oder zum Shabu-shabu. Restaurants, in denen man möglichst alles von Sashimi bis zum Steak bekommt sind selten und sollte man ohnehin meiden. Ein Chefkoch sollte eine Sache beherrschen, und die gut, so sagt man in Japan.

Typisch für japanische Gerichte ist das Teishoku – es bedeutet, dass ein sorgsam arrangiertes Set zum Gast kommt. Dazu gehören oft Reis, Miso-Suppe und Tsukemono als Beilagen – und dann eben je nach Restaurant Fisch-, Fleisch oder vegetarische Hauptgerichte, wie beim Shojin Ryori.

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FUSHIMI INARI

Der Fushimi-Inari (伏見稲荷大社 ) in Kyoto ist einer berühmtesten Schreine Japans. Dafür sorgen die rund 10.000 großen roten Torii, die den kilometerlangen Weg zum Schrein hinauf begleiten. Oftmals stehen die Torii so eng, dass sie einen Tunnel bilden.

Berühmt war der Schrein schon immer, in den letzten Jahren sind die Besucherzahlen noch mal explodiert: Besucher schätzen jetzt besonders die Fotogenität des Fushimi Inari, der mit seinen leuchtend roten Farben ein prima Setting für 1A-Japan-Selfies abgibt.


ANFAHRT

Mit der Privatlinie Keihan bis Fushimi Inari. Der Weg zum Berg hinauf ist in etwa 5 Kilometer lang.


EINTRITT

Kostenlos.

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SHIBUYA-KREUZUNG

Die Shibuya-Kreuzung (渋谷スクランブル交差点) gehört zum Besten, was Tokyo zu bieten hat – schließlich kann man solche Menschenmessen nirgendwo sonst erleben. Die Kreuzung am Bahnhof Shibuya ist eines der Markenzeichen Tokyos.

Pro Ampelphase gehen hier 15.000 Fußgänger über die Straße – die verkehrsreichste Kreuzung der Welt. Vom frühen morgen bis spät in die Nacht – Überforderung gehört hier zum Programm. Man läuft quer in alle Richtungen, ein organisiertes Chaos. Im Hintergrund leuchten dazu riesige Reklame- und Videotafeln: ein perfekter Foto-Spot für das typische Tokyo-Bild.

Wer sich das Spektakel von oben ansehen will, geht am besten in das Starbucks an der Kreuzung – dort filmen von oben alle das Treiben unten auf der Kreuzung.

Verfehlen kann man die Kreuzung nicht – man steigt in Shibuya aus und folgt einfach den Massen…

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JAPAN RAIL PASS

Der Japan Rail Pass ist eines der nützlichsten Angebote für das Reisen in Japan. Mit dem günstigen Japan Rail Pass kann man für 7, 14 oder 21 Tage beliebig viele JR-Züge benutzen und beliebig viele Kilometer auf dem gesamten JR-Streckennetz zu­rücklegen.

Der Japan Rail Pass muss vor der Reise und außerhalb Japans gekauft werden. Man erhält dann einen Gutschein, den man vor Ort in Japan am Bahnhof gegen den Rail Pass eintauschen kann.

Das Eintauschen erfolgt bei den JR Ticketbüros, die mit den grünen Hinweisschildern (Midori-no-madoguchi) in allen Bahnhöfen nicht zu übersehen sind.

Von den verschiedenen Shinkansen-Typen darf man alle außer dem Nozomi und den Mizuho be­nutzen.

Erwachsene bezahlen für den Japan Rail Pass, 2. Klasse:

7 Tage: 29.110 Yen
14 Tage: 46.390 Yen
21 Tage: 59.350 Yen

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RAMEN

Ramen-Restaurants finden sich an jeder Ecke und die guten davon, so ist man sich in Japan sicher, erkennt man an den vielen Menschen, die davor Schlange stehen. Ramen ist ein schnelles Gericht, das schnell zubereitet und auch schnell gegessen wird – man bestellt die gewünschte Variante, isst und geht. Bei Wasser oder Tee danach noch länger herumzusitzen, ist eher unüblich.

Ramen gibt es in vielen leckeren Varianten: mit einer Scheibe Schweinefleisch, Frühlingszwiebeln, Miso oder mit wenig oder viel Knoblauch; immer kommen die dünnen Nudeln in einer Schüssel mit reichlich Suppenbrühe, die wiederum je nach Variante auf Hühner-, Schweine- oder Rinderbasis hergestellt ist. Ramen ist billig und Ramen-Restaurants sind bis spät nachts geöffnet, denn Ramen ist ein beliebter Snack nach einem Kneipenbesuch mit reichlich Alkohol. Zu Ramen bestellt man gerne Gyōza und Bier.

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JAPANISCHES FRÜHSTÜCK

Wer verstehen möchte, was Japan wirklich ausmacht, landet früher oder später beim japanischen Frühstück. Große Hotels mit mehreren Restaurants bieten zum Frühstück immer beides an – ein Restaurant bietet westliches Frühstück, ein Restaurant bereitet das japanische Frühstück zu. Im Ryokan kann es sein, dass es nur japanisches Frühstück gibt. Das bedeutet: kein Kaffee, kein Toast, keine Marmelade, keine Brötchen. Sondern?

Das japanische Frühstück besteht aus Miso-Suppe, Reis und Fisch, dazu gibt’s grünen Tee. Hinzu kommen mehrere Gemüsebeilagen und Tsukemono, etwas Tofu, vielleicht auch ein paar Fischrogen und ein paat Algensorten. Wer morgens um 6 Uhr einen empfindlichen Magen hat, sollte sich vielleicht erstmal an der Kombination Reis, Miso-Suppe und gebratenen Fisch orientieren. Das ist auch schon gewöhnungsbedürftig, hilft für das Japan-Verständnis aber ungemein weiter. In japanischen Haushalten ist es auch heute noch üblich, sich morgens zumindest ein Miso-Süppchen zum Aufstehen zu gönnen…