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Gyū-nabe

Hartnäckig hält sich das Gerücht, dass Yokohamas lokale Spezialität Gyū-nabe (牛鍋) der Wegbereiter von Sukiyaki ist. Als die ersten Ausländer in Yokohama zur Meiji-Zeit eintrafen, stieg der Bedarf an Rindfleischgerichten. Gyū-nabe etablierte sich als beliebtestes Gericht, das Rindfleisch mit Zwiebeln und Miso oder Soja-Sauce als Topfgericht verbindet. Einige Restaurants in der Stadt bieten Gyū-nabe noch in seiner ganz ursprünglichen Form an, wie zum Beispiel das Ōta-nawa-noren 太田なわのれん oder das Jyanome-ya じゃのめや.

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DAS BESTE VON JAPAN

Was muss man in Japan unbedingt gesehen haben? Wer für eine oder zwei Wochen nach Japan kommt, besucht auf der “Goldenen Route” zuerst meist Tokyo, Kyoto und Hiroshima. Hier gibt es viel zu sehen und zu entdecken. Sehr viel.


Aber was kommt danach? Der Fuji mit seiner beeindruckenden Natur und Ästhetik vielleicht oder das ursprüngliche Leben in Takayama und Shirakawago? Oder begibt man sich auf eine spirituelle Wanderung zum Koyasan und zur Kii-Halbinsel? Oder will man einfach nur tolles, warmes Klima auf Shikoku oder Kyushu erleben?


Das Beste von Japan kann man aber nicht nur sehen – sondern das muss man schmecken. Schlägt man ein japanisches Reisebuch über Japan auf, so beschäftigen sich Zweidrittel der Seiten mit der kulinarischen Frage: Was esse ich wo? Reisen heißt in Japan essen. Das nehmen wir uns als Vorbild.

TOKYO

KYOTO

HIROSHIMA

YOKOHAMA

KANSAI

KYUSHU

SHIKOKU

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JAPANISCH ESSEN

Japan ist ein kulinarisches Paradies. Die Varianten sind grenzenlos – nicht nur was die Zutaten betrifft, sondern vor allem was die Arrangements angeht. Japanische Restaurants sind meistens auf eine kulinarische Richtung spezialisiert – also geht man entweder ins Sushi-Restaurant, oder in das Ramen-Lokal oder zum Shabu-shabu. Restaurants, in denen man möglichst alles von Sashimi bis zum Steak bekommt sind selten und sollte man ohnehin meiden. Ein Chefkoch sollte eine Sache beherrschen, und die gut, so sagt man in Japan.

Typisch für japanische Gerichte ist das Teishoku – es bedeutet, dass ein sorgsam arrangiertes Set zum Gast kommt. Dazu gehören oft Reis, Miso-Suppe und Tsukemono als Beilagen – und dann eben je nach Restaurant Fisch-, Fleisch oder vegetarische Hauptgerichte, wie beim Shojin Ryori.

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FUSHIMI INARI

Der Fushimi-Inari (伏見稲荷大社 ) in Kyoto ist einer berühmtesten Schreine Japans. Dafür sorgen die rund 10.000 großen roten Torii, die den kilometerlangen Weg zum Schrein hinauf begleiten. Oftmals stehen die Torii so eng, dass sie einen Tunnel bilden.

Berühmt war der Schrein schon immer, in den letzten Jahren sind die Besucherzahlen noch mal explodiert: Besucher schätzen jetzt besonders die Fotogenität des Fushimi Inari, der mit seinen leuchtend roten Farben ein prima Setting für 1A-Japan-Selfies abgibt.


ANFAHRT

Mit der Privatlinie Keihan bis Fushimi Inari. Der Weg zum Berg hinauf ist in etwa 5 Kilometer lang.


EINTRITT

Kostenlos.

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SHIBUYA-KREUZUNG

Die Shibuya-Kreuzung (渋谷スクランブル交差点) gehört zum Besten, was Tokyo zu bieten hat – schließlich kann man solche Menschenmessen nirgendwo sonst erleben. Die Kreuzung am Bahnhof Shibuya ist eines der Markenzeichen Tokyos.

Pro Ampelphase gehen hier 15.000 Fußgänger über die Straße – die verkehrsreichste Kreuzung der Welt. Vom frühen morgen bis spät in die Nacht – Überforderung gehört hier zum Programm. Man läuft quer in alle Richtungen, ein organisiertes Chaos. Im Hintergrund leuchten dazu riesige Reklame- und Videotafeln: ein perfekter Foto-Spot für das typische Tokyo-Bild.

Wer sich das Spektakel von oben ansehen will, geht am besten in das Starbucks an der Kreuzung – dort filmen von oben alle das Treiben unten auf der Kreuzung.

Verfehlen kann man die Kreuzung nicht – man steigt in Shibuya aus und folgt einfach den Massen…

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JAPAN RAIL PASS

Der Japan Rail Pass ist eines der nützlichsten Angebote für das Reisen in Japan. Mit dem günstigen Japan Rail Pass kann man für 7, 14 oder 21 Tage beliebig viele JR-Züge benutzen und beliebig viele Kilometer auf dem gesamten JR-Streckennetz zu­rücklegen.

Der Japan Rail Pass muss vor der Reise und außerhalb Japans gekauft werden. Man erhält dann einen Gutschein, den man vor Ort in Japan am Bahnhof gegen den Rail Pass eintauschen kann.

Das Eintauschen erfolgt bei den JR Ticketbüros, die mit den grünen Hinweisschildern (Midori-no-madoguchi) in allen Bahnhöfen nicht zu übersehen sind.

Von den verschiedenen Shinkansen-Typen darf man alle außer dem Nozomi und den Mizuho be­nutzen.

Erwachsene bezahlen für den Japan Rail Pass, 2. Klasse:

7 Tage: 29.110 Yen
14 Tage: 46.390 Yen
21 Tage: 59.350 Yen

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RAMEN

Ramen-Restaurants finden sich an jeder Ecke und die guten davon, so ist man sich in Japan sicher, erkennt man an den vielen Menschen, die davor Schlange stehen. Ramen ist ein schnelles Gericht, das schnell zubereitet und auch schnell gegessen wird – man bestellt die gewünschte Variante, isst und geht. Bei Wasser oder Tee danach noch länger herumzusitzen, ist eher unüblich.

Ramen gibt es in vielen leckeren Varianten: mit einer Scheibe Schweinefleisch, Frühlingszwiebeln, Miso oder mit wenig oder viel Knoblauch; immer kommen die dünnen Nudeln in einer Schüssel mit reichlich Suppenbrühe, die wiederum je nach Variante auf Hühner-, Schweine- oder Rinderbasis hergestellt ist. Ramen ist billig und Ramen-Restaurants sind bis spät nachts geöffnet, denn Ramen ist ein beliebter Snack nach einem Kneipenbesuch mit reichlich Alkohol. Zu Ramen bestellt man gerne Gyōza und Bier.

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JAPANISCHES FRÜHSTÜCK

Wer verstehen möchte, was Japan wirklich ausmacht, landet früher oder später beim japanischen Frühstück. Große Hotels mit mehreren Restaurants bieten zum Frühstück immer beides an – ein Restaurant bietet westliches Frühstück, ein Restaurant bereitet das japanische Frühstück zu. Im Ryokan kann es sein, dass es nur japanisches Frühstück gibt. Das bedeutet: kein Kaffee, kein Toast, keine Marmelade, keine Brötchen. Sondern?

Das japanische Frühstück besteht aus Miso-Suppe, Reis und Fisch, dazu gibt’s grünen Tee. Hinzu kommen mehrere Gemüsebeilagen und Tsukemono, etwas Tofu, vielleicht auch ein paar Fischrogen und ein paat Algensorten. Wer morgens um 6 Uhr einen empfindlichen Magen hat, sollte sich vielleicht erstmal an der Kombination Reis, Miso-Suppe und gebratenen Fisch orientieren. Das ist auch schon gewöhnungsbedürftig, hilft für das Japan-Verständnis aber ungemein weiter. In japanischen Haushalten ist es auch heute noch üblich, sich morgens zumindest ein Miso-Süppchen zum Aufstehen zu gönnen…

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SUMO

Ein Tag beim Sumo ist ein Erlebnis – nicht nur für Sport-Fans. Ein Sumo-Wettkampftag startet mit einigen unterklassigen Divisionen gegen 12 Uhr, die ­Maku-uchi Division mit den besten Athleten trägt ihre 20 Kämpfe zwischen 16 und 18 Uhr aus.
Je nach Kategorie kostet ein Sitzplatz ab 3500 Yen, wenige Stehplätze gibt es auch günstiger, doch ist man damit auch in den äußersten Winkel der Halle verbannt.

Über die Homepage der Nihon Sumo Kyōkai lässt sich ersehen, für welche Kategorien noch Kontingente erhältlich sind. Für das Wochenende und speziell für das Abschlusswochenende sollte man sich sehr frühzeitig um Tickets bemühen. Wer direkt am Ring sitzen will, bezahlt für eine Box ein Vermögen. In den Hallen – und drumherum – kann man den Athleten hautnah begegnen.

Eingangsbereich zur Sumo-Halle in Ryōgoku, Tokyo

Pro Jahr finden 6 Sumo-Turniere in Japan statt:
Januar: Tokyo, Hatsu-Basho
März: Osaka, Haru-Basho
Mai: Tokyo, Natsu-Basho
Juli: Nagoya, Nagoya-Basho
September: Tokyo, Aki-Basho
November: Fukuoka, Kyūshū-Basho


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teamLab Borderless

Das neueste Highlight in Odaiba ist das DIGITAL ART MUSEUM: teamLab Borderless. Die Ausstellungsräume sind ideal für Influencer und Social Media-Fans – bestens geeignet, um Selfies zu schießen und direkt in die Cloud hochzuladen. Entstanden ist das einmalige Projekt aus dem Zusammenschluss von Mori Building – dem mächtigen Baukonzern, der auch Roppongi Hills geschaffen hat – mit der Künstlergruppe team Lab, die vor allem an der Schnittstelle von Kunst und 3D-Animation arbeitet. Das Ergebnis ist ein futuristischer und emotionalisierender Ort, der seit der Eröffnung permanent überfüllt ist…


ANFAHRT
DIGITAL ART MUSEUM: teamLab Borderless
Odaiba Palette Town, 1-3-8 Aomi, Koto-ku, Yurikamome Aomi Station


ÖFFNUNGSZEITEN
Mo-Fr 10-19 Uhr, Sa/ So 10-21 Uhr, 2.& 4. Dienstag geschlossen,


EINTRITTSPREIS
ab 3200 Yen. Die Tickets sollte man vorab auf der Website bestellen, da die Tickets vor Ort oft ausverkauft sind. https://borderless.teamlab.art


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PREISE FÜRS ESSEN

Wie teuer ist das Essen in Japan? Hier kann man sehr viel Geld ausgeben, aber auch sehr günstig durchkommen. Wer es sehr teuer mag, geht in kleine exklusive Sushi-Bars mit wenigen Sitzen, lässt sich einen Abend lang verwöhnen – und bezahlt beim Gehen einen Betrag, der wahrscheinlich ungefähr der Monatsmiete zu Hause entspricht.
Aber es geht auch sehr günstig in Japan: Viele Cafés bieten günstige Frühstücks-Sets an (Mōningu Setto genannt), für 350 Yen gibt’s dann Kaffee und Toast. Ein Muss für Billigreisende sind die japanischen Fast-Food-Ketten wie Yoshinoya, Matsuya, Sukiya oder Nakau, deren Reisgerichte bei 300 Yen beginnen. Man bekommt eine große Reisschale (Donburi) beispielsweise mit Curry (mit Fleisch oder oft auch als vegetarische Variante) oben drauf und kommt damit locker über die Runden. Diese Ketten findet man immer am Bahnhof und in den Hauptstraßen.
Cafés bieten Mittags-Sets ab 700 Yen an. Das Abendessen stellt insgesamt die größte Gefahr für Billigreisende dar: In einem gewöhnlichen Izakaya oder in einem normalen Restaurant lässt man schnell mal 5000 Yen pro Person, ohne die ganz große Party gefeiert zu haben.

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Shimekonbu

Eingekochtes Konbu mit Fisch und Fischrogen

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Daikon-no-Nukazuke

Tsukemono hergestellt aus Daikon

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YUBA

Yuba ist die Haut von Sojamilch, die es in vielen Varianten gibt: getrocknet, halbgetrocknet, frisch, pur etc. Yuba ist eine wichtige Zutat für das traditionelle vegetarische Essen der buddhistischen Mönche (Shojin Ryori).

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MATSURI

Im Frühjahr und Sommer kommt in Japan allerorts die Zeit der Matsuri – der kleinen und großen Festivals. Prunkvolle Paraden ziehen dann durch die Straßen – das berühmteste und traditionsreichste Matsuri in Japan ist das Gion Matsuri am 17. Juli in Kyoto. In Tokyo findet das größte Matsuri statt – am 3. Wochenende im Mai versammeln sich die Menschenmengen an den drei Festivaltagen auf den Straßen Asakusas und jede Menge tragbare Schreine – Mikoshi – werden durch die Straßen geschleppt. Die größten Mikoshi wiegen bis zu 1000 Kilogramm und werden von 70 schwitzenden Männern getragen.

Zum Matsuri gehört der Mikoshi
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Bukkyō

Ab dem 5. Jahrhundert gelangten buddhistische Einflüsse über Indien, China und das Paekche-Königreich nach Japan. Nur wenige sahen in der Etablierung des Buddhismus (Bukkyō) einen Widerspruch zum herrschenden Shintō-Glauben. Schnell setzte sich die Auffassung durch, dass Buddha lediglich eine weitere Gottheit ähnlich den Kami-Göttern darstellte. Shintō schloss also den Buddhismus mit ein. Die Grundlage für eine friedliche Koexistenz und zeit­weise sogar tiefe Durchdringung war gegeben.

Während der Nara-Zeit (710–784) etwa stand der Buddhismus eher im Zeichen wissenschaftlicher und staatserhaltender Ausrichtung, später zur Heian-Zeit begründete Saichō in Kyoto die japanische Tendai-Schule. Er exerzierte 15 Jahre lang seine Meditations-übungen in der Einsamkeit des Hiei-Berges. In seiner Lehre vereinte er Ansätze verschiedener buddhistischer Schulen mit Elementen der Zen-Meditation. Der Enryaku-Tempel auf dem Hiei-Berg wurde zum Haupttempel der Tendai-Schule – der Berg ist heute noch ein 1A-Ausflugsziel für alle Kyoto Touristen, die es etwas abseits mögen.

Die Ideen des Zen-Buddhismus fanden besonders große Verbreitung in der Kamakura-Zeit. Die Lehre des Zen widmet sich vor allem dem Zustand der geistigen Konzentration. Die berühmteste Zen-Schule wurde die Rinzai-Schule, die im Daitokuji-Tempel in Kyoto beheimatet ist und auch heute noch Mönche ausbildet.

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Shintō

Shintō (oder Shintoismus) ist die ursprüngliche Religion Japans mit einer Vielzahl an Kulten und Glaubensformen. Shintō wird meist mit „Weg der Götter“ übersetzt; erstmals findet sich der Begriff im 6. Jahrhundert, um die einheimische Religion vom neu eingeführten Buddhismus zu unterscheiden.

Shintō hat im Gegensatz zu anderen Religionen kein schriftlich fixiertes Lehrsystem, keinen Begründer und keine zugrunde liegende Dogmatik. Wissen wurde oft mündlich tradiert und Religiösität entwickelte sich aus den übernommenen Bräuchen, Kulten und Gebeten. Ein Jenseits-Glaube ist dem Shintō-Glauben fremd.

Der Ise-Schrein als Ahnen-Schrein des japanischen Kaisers ist der bedeutendste Schrein. Aufgrund der Entstehungsgeschichte können sich lokale Shintō-Bräuche sehr voneinander unterscheiden, die aber allesamt das Fortbestehen der traditionellen japanischen Kultur sichern. Man schätzt die Zahl der Shintō-Schreine im heutigen Japan auf rund 100.000. In Schreine kommen Menschen, die für Unterstützung oder eine bessere Zukunft bitten.

Schrein-Anlage mit rotem Torii
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TOFU

Japan ohne Tofu geht nicht. Weil es traditionell in Japan eigentlich immer Tofu gab, gibt es viele verschiedene Arten und Geschmacksrichtungen, wie zum Beispiel Seiden-Tofu (extra weich), fester Tofu, sehr fester Tofu, eingelegter Tofu oder auch in der Variante Yakitofu (etwas angebrannt/ flambiert).

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frische @ Hokkaido

Japanische Touristen fahren gerne für kulinarische Kurztrips nach Hokkaido, um Sushi zu essen – denn im kühleren Hokkaidō gilt der Fisch als besonders frisch und lecker. Besonders attraktiv in Hokkaidō ist dazu die große Auswahl an Fisch und landwirtschaftlichen Erzeugnissen. Die Spezialitäten sind hier vor allem Lachs, Spargel, Krabben und Sapporo Rāmen.

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KONBU

Konbu ist Seetang und besonders wichtig für das Shojin Ryori: verwendet man nämlich Konbu anstelle von Katsuobushi für die Herstellung von Dashi, hat man plätzlich eine leckere vegane Dashi-Variante.

Das Dashi für Kaiseki Ryori wird mit Konbu und Katsuobushi gemacht, für den vollen umami-Geschmack. Konbu muss aus Hokkaido kommen, denn das Konbu aus dem kalten Meer ist am leckersten.

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Shōjin Ryōri

Vegetarisch & total lecker: das traditionelle Shōjin Ryōri ist nicht nur für Vegetarier ein Erlebnis und echter Gaumenschmaus. Wer noch immer denkt, dass vegetarisch kochen nicht abwechslungsreich und nuancenreich sein kann, der sollte vor allem in der Kansai-Region rund um Kyoto und den Kōyasan das Shōjin Ryōri probieren. Shōjin Ryōri hat seinen Ursprung im Buddhismus und ist die klassische Mönchsküche, die in Einklang mit der Natur und dem Buddhismus stehen. Die Gerichte werden ohne Fleisch, Fisch, Knoblauch und Zwiebeln zubereitet. Spezialität auf dem Kōyasan ist zum Beispiel Gomadofu (Sesam-Tofu) oder auch Kōyadofu (Kōya-Tofu), dazu gibt es viele leckere Schälchen mit etwa Miso-Suppe, Tempura und viel saisonalem Gemüse.

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KANSO ENOKI

Getrocknete Enoki-Pilze. Leckere Beigabe für die Miso-Suppe.

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SCHRIFT

Die japanische Schrift setzt sich aus Hiragana-, Katakana- und chinesischen Kanji-Zeichen zusammen – Kanji-Zeichen sind dabei die komplexesten. Japanische Kinder lernen in ihren sechs Grundschuljahren die Kanji jahrelang, nach und nach – sich hier „mal schnell“ einen Überblick zu verschaffen, funktioniert nicht. Trotzdem kommt man im touristischen Japan gut zurecht, denn auf den wichtigen Tafeln – wie Verkehrsschildern, Anzeigetafeln, Wegweisern etc. – findet sich neben dem Japanischen eine Umschrift in lateinische Buchstaben: Romaji genannt. Dies erleichtert die Orientierung für alle.


Bahnhof Ueno. Ausgang U-Bahn.
Wegweiser im Bahnhof Ueno Station

Tsukiji-Station, EIngang Nr. 1
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MIBUNA TSUKEMONO

Mibuna ist spezielles Gemüse aus Kyoto, das man oft roh als Salat serviert bekommt. Mibuna gibt es auch gekocht, als Zutat in der Hausmacherküche Kyotos oder in der eingelegten Variante als Tsukemono.

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Ginza Six 銀座シックス

Das Gebäude Ginza Six ist der neue Hot-Spot fürs Shopping in Ginza. Seit 1924 stand an der Stelle der Matsuzakaya Department Store, jetzt gibt es modernstes Shopping und dazu viele exklusive Büroetagen. Auch das traditionsreiche Kanze-Noh-Theater befindet sich nun in Ginza Six. Erholsam ist der 4000 Quadratmeter große Dachgarten.


ANFAHRT
Ginza Station. 6-10-1 Ginza, Chūō-ku, Tel. 6891-3390, https://ginza6.tokyo


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RAMUNE

Ramune ist eine in Japan weit verbreitete Süßigkeit: eine Mischung aus Bonbon und Traubenzucker, zergeht im Mund und ist besonders beliebt bei Kindern.

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NAGANOS KÜCHE

Jede Region in Japan isst anders: Im Gegensatz zu vielen anderen Regionen in Japan spielen Meeresfrüchte aufgrund der geografischen Lage Naganos keine große Rolle auf der Speisekarte. Auch Viehzucht war in der bergigen Region traditionell kaum möglich, sodass sich einige ganz eigene und gewöhnungsbedürftige Gerichte entwickelten: Hachinoko sind in Honig zubereitete Bienenlarven, Inago sind Heuschrecken in Soja-Sauce, Basashi ist rohes Pferdefleisch, das als Sashimi gegessen wird. Spezialität der Region ist Shinshū Soba, das gern als bestes Soba neben Izumo Soba angesehen wird. Es ist ein bisschen gräulich und dünner als gewöhnliches Soba.

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NANO HANA

Nano Hana sind Rapsblumen und ein typisches Frühlingsgemüse in Japan. Man blanchiert das Gemüse kurz und isst es mit einer Dashi-Sauce.

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AMEYOKO BEI NACHT

Tagsüber herrscht auf dem Ameyoko-Markt immer dichtes Gedränge mit echter Marktatmosphäre. Es gibt Lebensmittel, Süßigkeiten, Kleider, Krimskrams. Ursprünglich war hier nach dem 2. Weltkrieg der erste Schwarzmarkt Japans entstanden – heute verleihen die Verkäufer und Marktschreier der engen Gasse immer noch einen rauen und schrillen Charme. In letzter Zeit ist der Ameyoko-Markt mit seinen Gassen auch abends extrem angesagt – hier isst und trinkt man gerne auf der Straße.



ANFAHRT
JR Ueno, Südausgang oder JR Okachimachi, Nordausgang. Vor dem Ueno-Park gelegen, parallel zur Yamanote-Linie und zwischen den Stationen Okachimachi und Ueno.

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ASAKUSA TOURISTENINFO

Wer das Gedränge vor dem Sensōji-Tempel scheut, der sollte einen Blick in die gegenüberliegende Touristeninformation werfen. Hier gibt es im 8. Stock ein schönes Cafe mitsamt kostenloser Aussichtsplattform, von der aus man das Treiben im Sensōji-Tempel ungestört beobachten kann. Ganz nebenbei hat man den Skytree perfekt im Blick.

Aussichtsplattform in der Asakusa Touristeninformation

Blick auf den Sensōji-Tempel

Den Skytree im Blick…

ANFAHRT
Asakusa Culture Tourist Information Center, direkt an der Asakusa Station vor dem Eingangstor zum Sensōji-Tempel gelegen.
2-18-9 Kaminarimon, Taitō-ku, Tel. 3842-5566.


EINTRITT
frei


ÖFFNUNGSZEITEN
täglich 9-20 Uhr