YOKOHAMA

Yokohama zählt 3,5 Millionen Einwohner und ist damit die zweitgrößte Stadt in Japan. Verglichen mit anderen japanischen Städten ist Yokohama recht jung: die Geschichte der Stadt beginnt erst 1859 mit der Eröffnung des Hafens. Ein paar Jahre vorher war Commodore Perry in der Bucht von Tokyo gelandet – und für die erzwungene Öffnung Japans bevorzugten der Tennō und die japanische Regierung dann doch lieber Yokohama als Hafen, waren damit doch die ersten Ausländersiedlungen noch etwas von Edo/Tokyo ferngehalten.
Vor 1859 war Yokohama eher eine Ansammlung von kleinen Fischerdörfern: doch mit dem Hafen wurde Yokohama ein internationaler Umschlagplatz für Tee, Wolle und Seide. Handelsfirmen ließen sich nieder und verschafften der Stadt einen schnellen wirtschaftlichen Aufstieg: noch heute sind großzügige Residenzen in den entsprechenden Vierteln Yokohamas anzutreffen.

DER HAFEN – YOKOHAMAS HERZ

Unbedingt in Yokohama probieren: Gyū-nabe

Hartnäckig hält sich das Gerücht, dass die lokale Spezialität Gyū-nabe (牛鍋) der Wegbereiter von Sukiyaki ist. Als die ersten Ausländer in Yokohama zur Meiji-Zeit eintrafen, stieg der Bedarf an Rindfleischgerichten. Gyū-nabe etablierte sich als beliebtes Gericht, das Rindfleisch mit Zwiebeln und Miso oder Soja-Sauce als Topfgericht verbindet. Einige Restaurants in der Stadt bieten Gyū-nabe noch in seiner ganz ursprünglichen Form an, wie zum Beispiel das Ōta-nawa-noren 太田なわのれん oder das Jyanome-ya じゃのめや.


SANKEIEN – PRÄZISE GARTENARCHITEKTUR SEIT 1906

CHINATOWN – MEHR ALS 500 RESTAURANTS WARTEN