OKINAWA

Okinawa (沖縄) ist die japanische Inselkette mit Südsee-Flair: tropisch und entspannt, mit weißen Sandstränden und Magrovenwäldern gleichermaßen. Okinawa hat 161 Inseln, viele davon sind unberührt und unbewohnt, andere touristisch überlaufen: kein Wunder, denn Okinawa ist das beliebteste Urlaubsziel für Japaner und von den Flughäfen in Tokyo oder Osaka in nur 2-2,5 Stunden erreichbar…


Naha

Naha (那覇) ist mit rund 320.000 Einwohnern die Hauptstadt der Präfektur Okinawa. Hier landen täglich viele Flüge aus Tokyo, Osaka, Nagoya oder auch aus den asiatischen Nachbarländern. Für die meisten Touristen ist Naha die Durchgangsstation auf dem Weg zu den Ferienressorts entlang der Küste. Wer in Naha bleibt, findet im Zentrum die Kokusaidori: die Hauptstraße mit vielen Geschäften und charmanten Restaurants.

Kokusaidori in Naha, Okinawa

Nuchisugui – die Küche Okinawas

Nirgendwo weltweit werden die Menschen älter als in Okinawa. Wer nach dem warum fragt, landet früher oder später bei der speziellen Küche Okinwas. Sie gilt als Schlüssel für die Langlebigkeit. Die Okinawa-Insulaner selbst nennen es Nuchisugui: was übersetzt in etwa „Medizin des Lebens“ bedeutet. Und dazu zählen v.a. Natur, Musik und: ausgewogenes Essen. Also viel Fisch und Meeresfrüchte, sowie Shima-Tofu, Gemüse, Grüne Papaya, Goya (Bittergurke) und Seegras.


Uchināguchi

Okinawa war über viele Jahrhunderte ein eigenständiges Königreich – zur unverwechselbaren eigenen Kultur und Geschichte zählt auch die eigene Sprache: Uchināguchi. Uchināguchi hat kaum etwas mit dem modernen Japanisch zu tun – und wird nur noch durch alte Lieder und Geschichten transportiert. Wer es probieren möchte, streut mal ein Nifedebiru ein. Das bedeutet angeblich Danke.


Inselhopping mit Wasserbüffeln

Die kleine Südsee-Insel Yubu mit einer Küstenlänge von gerade mal 2 Kilometern ist nur 400 Meter entfernt von Iriomote. Das Wasser ist seicht, sodass man hinüber spazieren kann – oder man nimmt sich eine Kutsche mit Wasserbüffeln. Dann dauert die Fahrt durch das seichte Gewässer zur anderen Insel 15 Minuten.
www.yubujima.com


Shisa


Neben shintoistischen und buddhistischen Überlieferungen finden sich auf Okinawa auch zahlreiche Elemente mit schamanischer und animistischer Tradition: wie zum Beispiel die auf jedem Hausdach vorzufindenden Shisas. Die Figuren mit mal aufgerissenem und mal verschlossenem Maul bewahren der Überlieferung nach Häuser vor Schaden und bösen Mächten.

Shisa Löwen-Figuren Okinawa Naha Schutz vor bösen Mächten

Karate im Original

Karate hat seine Wurzeln in Okinawa. Mehr denn je kommen in den letzten Jahren Karate-Schüler nach Okinawa, die an authentischen Orten mit echten Meistern trainieren wollen. Das Okinawa Traditional Karate Liaison Bureau fungiert als organisatorische Schnittstelle.